Wellenlängen der UV - Strahlen

Wellenlängen der UV - Strahlen

Sonnenstrahlen setzen sich aus mehreren Elementen zusammen: Wärmespendende Infrarot-Strahlung (IR), sichtbare Strahlung (Licht) und ultraviolette Strahlung (UV). Zwar machen die UV-Strahlen nur sechs Prozent der auf der Erde auftreffenden Sonnenstrahlung aus, aber das ist genug, um die Haut zu belasten.

Je nach Wellenlänge sind die UV-Strahlen in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt

UV-Bereich Wellenlänge in nm* Absorption durch Ozonschicht
* nm = Nanometer
UV-A 320 - 400 (langwellig) kaum
UV-B 280 - 320 (kurzwellig) 90 Prozent
UV-C 100 - 280 (extrem kurzwellig) 100 Prozent

Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher ist die Strahlung und desto höher ist damit die biologische Wirksamkeit. Obwohl UV-C-Strahlen die kürzesten sind, stellen sie keine so gravierende Gefahr da, denn sie werden größtenteils in der Ozonschicht abgefangen und kommen somit gar nicht erst bis an unsere Haut.

Die Intensität der UV-Bestrahlung ändert sich je Jahres- und Tageszeit, der Bewölkung, der Ozonschicht und der geografischen Lage. So steigt sie alle 1000 Meter um ungefähr 20 Prozent. Streustrahlen z.B. an der Wasseroberfläche oder im Schnee steigern die Intensität der UV-Strahlung ebenfalls. Auf Inseln ist sie wegen der reinen Luft besonders stark.



UV-A und UV -B